Die Bundestagswahlen und die entsprechenden Programme der Parteien, die mutmaßlich in den Bundestag einziehen werden, standen vor allem im Fokus des Demokratieforums. An 16 Ständen gesellschaftlich engagierter Gruppen und Initiativen - vom Begegnungsgarten über die Stolpersteingruppe bis hin zum Jugendforum - konnte am Stand der Partnerschaft das entsprechende Wissen geprüft und diskutiert werden.
Die Partnerschaft für Demokratie Falkensee unterstützt und fördert Projekte, die das demokratische Zusammenleben in Falkensee stärken, die sich gegen Rechtsextremismus und Gewalt engagiert und Begegnungsbrücken zwischen Menschen schaffen will.
Die Besucher waren etwa eingeladen, ihre Argumente aufzuschreiben, warum man sein Stimmrecht bei der kommenden Bundestagswahl nutzen sollte. Folgende Statements wurden geäußert: Wählen gehen als Mitsprache: "Wer nicht wählt, darf nicht kritisieren. Wer nicht wählt, darf hinterher nicht meckern. Wenn ich nicht wählen gehe, gebe ich der Partei eine Stimme, die ich gar nicht im politischen Lager haben möchte." Das Parlament als gesellschaftliche Vertretung: "Parlamente sind nur so viel wert, wie sie die Heterogenität der Gesellschaft abbilden." Wählen gehen, um Demokratie zu stärken: "Für unsere gemeinsame Zukunft. Mitgestalten. Meinung zeigen! Demokratie stärken! Weil ich damit auf jeden Fall die Position der Mehrheit stärke. Demokratie stabilisieren oder stärken. Mein Grundrecht nutzen und vieles mehr." Wählen als Chance, etwas zu verändern: "Um die Opposition zu stärken. Für einen politischen Wandel. Um Politik der sozialen Gerechtigkeit zu ermöglichen." Wählen gehen, um konkrete Anliegen zu stärken: "Weniger Steuern! Rüstungsexporte stoppen. 100jährige Linden in der Spandauer Straße retten. Arm-Reich Schere verkleinern." Skepsis: "Es ist doch toll, wenn man sich als Schaaf seinen Metzger aussuchen darf." Laut Angaben von Hofmann sei es wichtig, mit all denjenigen im Gespräch zu bleiben, die sich von der Politik der etablierten Parteien verabschiedet haben.