Wie in früheren Jahren in der Landwirtschaft üblich, arbeitet sie eine Fuhre Stallmist in ihren Gartenboden ein. Mit den Erträgen des rund 1 000 Quadratmeter großen Gartens und des ebenso großen Feldes versorgt die rüstige Rentnerin nicht nur die Familie das Jahr über mit Gemüse. Rüben und Kartoffeln sind auch für die Hühner und Kaninchen gedacht. Und wie ein altes Foto beweist, sind auch in den vergangenen Jahren bereits ungewöhnliche Feldfruchtexemplare gewachsen, so eine Kartoffel mit immerhin 900 Gramm Gewicht. Bei allem hilft der Sohn ebenso mit wie auch schon die Enkel. Allerdings müssen Hühner und Kaninchen auf die große Futterrübe verzichten. Die wird in der Vorweihnachtszeit noch gebraucht, in Markee in der Kindertagesstätte. Wie deren Leiterin Silke Finke sagte, wird die Feldfrucht während der Aufführung eines Märchens in der Vorweihnachtszeit noch eine Rolle spielen. Bis dahin wartet sie im Keller von Sieglinde Lohnemann auf ihren Auftritt.