Mit dem gleichen Thema setzt sich auch das Theaterstück Kassandra nach einem Roman von Christa Wolf auseinander. Es wird am 27. November um 19 Uhr im Haus am Anger vom Turmalin Theater gespielt. Es ist die Geschichte einer Außenseiterin, in einem Staat, der sich zu einem ausgeprägten Patriachat entwickelt, einem Krieg führenden Staat, in dem Männer ihren Gegnern immer ähnlicher werden. Kassandra, die Kriegsbeute des Griechenkönigs Agamemnon, schildert, wie Frauen zu Objekten und Konflikte verdreht werden, wie allmählich ein Feindbild entsteht und der Krieg unvermeidlich wird.