Noch im September sollen die Kameraden und die Kameradin der Bredower Freiweilligen Feuerwehr in ihr neues Domizil einziehen können - wenn alles nach Plan läuft. Am Mittwoch wurde im Brieselanger Ortsteil Richtfest des Projektes gefeiert, für das es bereits 2018 eine Fördermittelzusage des Landes Brandenburg gegeben hatte. Nach langen Verzögerungen geht es nun aber voran. Und die Fördermittelzusage konnte verlängert werden.

Neubau wird wohl eine Million Euro kosten

Insgesamt wird der Neubau wohl rund eine Million Euro verschlingen. 181.500 Euro davon steuert das Land für die Fahrzeughalle mit hinzu. Gebaut wird jedoch mit als die Halle mit Platz für zwei Fahrzeuge. Die Kameraden - derzeit sind 15 Männer und eine Frau im aktiven Dienst - bekommen auch einen Sozialtrakt mit Umkleiden für Herren und Damen, Toiletten, Duschen sowie Versammlungsraum und Teeküche.

Ortswehrführer wünscht sich mehr aktive Feuerwehrleute

Ortswehrführer Dennis Kapitzke verspricht sich eine Sogwirkung vom neuen Gebäude, das eine große Verbesserung der Bedingungen für die Kameraden bedeutet. Die Ortswehr freut sich auf mehr aktive Kameraden und Kameradinnen. Für bis zu 27 bietet das neue Gebäude Platz. In Zusammenarbeit mit der Brieselanger Feuerwehr ist man auch in der Jugendfeuerwehrarbeit aktiv, allerdings ist derzeit nur ein Bredower Kind dabei. Kürzlich wurden allerdings zwei 16-Jährige in den aktiven Dienst übernommen, wie Kapitzke stolz berichtete.
Kapitzke war es auch, der als zukünftiger Hauptnutzer den letzten Nagel ins Gebälk schlagen durfte. Zimmerermeister Alexander Zeisler hatte zuvor den traditionellen Richtspruch gesagt.

Baugrund bereitete große Probleme

Wie Bürgermeister Ralf Heimann (Freie Wähler) bestätigte, war der Bau zu Anfang von Problemen geplagt. So ist der Baugrund nicht nur Teil eines Bodendenkmals, das aufwendig gesichert werden musste, sondern er war auch noch von schlechter Qualität, so dass viel Erde ausgetauscht werden und auch eine Umplanung der Stellplätze erfolgen, um nicht noch größere Erdmassen bewegen zu müssen.
Während der Bodenarbeiten fand man dann auch noch eine bis dahin unbekannte Regenwasserleitung, die verlegt werden musste. Inzwischen läuft es aber nach Plan. Auch sind bereits alle Bauleistungen beauftragt, so dass der Bürgermeister optimistisch war, den Fertigstelltungstermin September 2021 einhalten zu können.