Nachdem die Dachbauarbeiten in Wachow abgeschlossen sind und im Herbst die Sanitärräume in der Sportanlage Groß Behnitz nahezu fertiggestellt wurden, ist in der vergangenen Woche der neue Hybridrasenplatz auf dem Gelände des VfL Nauen eingeweiht worden.

Riesiger, grüner Teppich

Die Zeiten sind vorbei, in denen das angeschaltete Flutlicht im Herbst und im Winter vom Schwarz des alten Schlackeplatzes fast komplett verschluckt wurde. „Ab jetzt wird ein sattes Grün angestrahlt. Der neue Hybridrasen sieht nicht nur megastark aus, sondern es läuft sich auch wie auf einem riesigen, grünen Teppich“, sagte Ingo Mißmann vom VfL, der seit 1991 beim Verein ist. „Nach witterungs- und coronabedingten Verzögerungen beim Bau ist jetzt die Endabnahme erfolgt, und der Platz konnte freigegeben werden“, erläuterte er.

Attraktivität des Vereins erhöht

„Wir haben hier die Möglichkeit geschaffen, dass die Kinder und Jugendlichen professionell betreut werden. Der VfL konnte den kompletten Nachwuchsbereich aufbauen - von den „Minis“ bis hin zu den A-Junioren“, sagte Bürgermeister Manuel Meger (LWN) zur Übergabe. Der VfL ist der größte Verein in Nauen, der im Nachwuchsbereich betreut. Jethro Reinhardt, Trainer der 1. Männermannschaft, ergänzte: „Nicht nur die Trainingsbedingungen verbessern sich extrem, sondern die gesamte Attraktivität des Vereins hat sich dadurch sicher noch einmal um ein Vielfaches erhöht.“

278.000 Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten des Hybridrasen-Projekts belaufen sich auf 278.000 Euro. Finanziert wurde der Platz mit Mitteln aus dem KIP-Programm des Landes Brandenburg. Der Eigenanteil von 33 Prozent wurde durch einen Zuschuss der Stadt Nauen in Höhe von 40.000 Euro, Spenden von Sponsoren und Unterstützern sowie durch eine große Summe eigener finanzieller Mittel bestritten.

Generationsübergreifende Spiel- und Freizeitstätte

Meger kündigte bereits das nächste Projekt an: Die Schaffung einer generationsübergreifenden Spiel- und Freizeitstätte in Markee. Dafür kommen finanzielle Zuschüsse über das Leader-Förderprogramm. Der Vorstand des Vereins Lokale Aktionsgruppe (LAG) Havelland hatte dazu jüngst ein positives Votum abgegeben.