Wie der Landkreis Havelland am Dienstag, 16. November 2021, mitteilte, wurde bei einer in Ketzin/Havel gefundenen Zwerggans der Geflügelpest-Erreger H5N1, auch bekannt als Vogelgrippe, nachgewiesen. Das Veterinäramt ruft daher alle Geflügelhalter zu besonderer Wachsamkeit und Vorsicht auf.
Die Zwerggans war vergangene Woche tot gefunden worden. Das Veterinäramt hatte den Vogel zur Untersuchung an das Landeslabor Berlin-Brandenburg geschickt, wo der Virus nachgewiesen wurde. Der Fund wurde am Montag vom Friedrich-Löffler-Institut bestätigt.

Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel verhindern

Die Geflügelpest tritt sei einigen Wochen deutschlandweit und auch in Brandenburg wieder in Erscheinung. Sowohl Wildvögel als auch Nutztierbestände waren bereits betroffen. In Brandenburg ist der Erreger vor zwei Wochen etwa in zwei Geflügelbeständen im Landkreis Spree-Neiße festgestellt worden. Das Veterinäramt bittet daher alle Halter von Geflügel um besondere Wachsamkeit und Vorsicht. „Die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen sollten unbedingt eingehalten werden“, heißt es von der Behörde des Landkreise. So sei zum Beispiel jeder direkte und indirekte Kontakt zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu vermeiden.
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