Bürgermeister Manuel Meger (LWN) hatte bereits im Vorfeld den Landrat und die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden Ketzin/Havel und Wustermark informiert, die an der Weiterentwicklung des Gewerbegebiets beteiligt sind. Die gemeinsame Landesplanungsabteilung wurde im Anschluss an die SVV informiert. „Die Diskussionen der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass keine Aussicht darauf bestand, eine durchgreifende Verbesserung der Ortsdurchfahrt Markee im Zuge dieser potentiellen gewerblich-industriellen Entwicklung zu erwirken. Stattdessen wäre auch bei einer Realisierung der Vorzugsvariante für die Ortsumfahrung Wernitz mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs durch Markee zu rechnen gewesen“, sagte Bürgermeister Meger. Ohne eine grundlegende Verbesserung der Ortsdurchfahrt hätte eine Zustimmung der Stadt Nauen zu einer Erweiterung des Gewerbegebietes Etzin nicht in Aussicht gestellt werden können – die Aufhebung der Beschlüsse für die eingeleiteten Bauleitplanverfahren war daher folgerichtig, betonte er. „Sollte sich in den Folgejahren für die Ortsdurchfahrt Markee überraschenderweise doch eine Verbesserung abzeichnen, kann gegebenenfalls die Wiedereinleitung des Verfahrens neu geprüft werden“, so Meger. Die Stadt Nauen werde trotz dieser Entscheidung weiterhin versuchen, Ansiedlungsmöglichkeiten für Gewerbe zu schaffen.