In dieser Woche unterzeichnete Bürgermeister Ralf Heimann eine Vereinbarung der Gemeinde Brieselang mit dem Telekommunkationsunternehmen DNS:NET. Genau wie in Dallgow-Döberitz und Wustermark, soll DNS den Ausbaus eines flächendeckenden Glasfasernetzes in der Gemeinde übernehmen und so für schnelles Internet sorgen. Aufgrund der Corona-Situation erfolgte die Vertragsunterzeichnung während eines digitalen Meetings.

Vorverträge für schnelles Netz können bereits geschlossen

Wie auch in Dallgow hängt nun viel von den Brieselangern selbst ab. DNS:NET wird eine Werbekampagne starten. Denn nur wenn genügend Brieselanger einen Vorvertrag abschließen fängt die Firma an, Gräben zu Buddeln und die Kabel zu verlegen.
Bürgermeister Ralf Heimann, der die Initiative für eine Zusammenarbeit gestartet hatte, verspricht sich viel von der Kooperation. „Wir haben bereits erste Anfrage erhalten. Die Brieselanger warten auf schnelles Internet und wollen angeschlossen werden. Ich bin mir sicher, dem Unternehmen DNS:NET wird es gelingen, die Umsetzung so schnell wie möglich zu realisieren Im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger und der hier ansässigen Unternehmen hat die Gemeindevertretung zukunftsorientiert entschieden und sich für den flächendeckenden Ausbau durch die DNS:NET eingesetzt“, betonte er während der Vertragsunterzeichnung.

Mehr als 6.000 Brieselanger könnten Glasfaser-Anschluss bekommen

Demnächst soll eine Webseite mit Infos zum Glasfaserausbau geschaltet werden. Anfragen könnten verwaltungsseitig noch nicht nicht beantwortet werden. Zielsetzung sei aber, für rund 6.000 Brieselanger Haushalte sowie weitere 500 Haushalte in den Ortsteilen Bredow und Zeestow in 2022 nach Planung und Baustart Datenraten mit bis zu 2,5 Gbit/s bereitzustellen. „Damit ist die Region Spitzenreiter in puncto Glasfasergeschwindigkeit“, so das Unternehmen DNS:NET.

Kooperation in nur rund vier Wochen vereinbart

Die Kooperationsvereinbarung zwischen Gemeinde und DNS ist übrigens in Rekordzeit getroffen worden. So haben erst Anfang November Gespräche zwischen dem Bürgermeister und dem Unternehmen stattgefunden. Kurz danach stimmten bereits Hauptausschuss und Gemeindevertretung für die Zusammenarbeit. Diese konnte nach rund vier Wochen unterzeichnet werden. „Das ist in der Tat ein Rekord für DNS:NET. Wir werden uns revanchieren, indem wir genauso schnell den Glasfaserausbau umsetzen“, sagte Hardy Heine, DNS-Repräsentant und -Ansprechpartner für die Kommunen.