Denn die heißen Sommer 2018 und 2019 haben deutlich gemacht, dass die vom Weltklimarat vorhergesagten Auswirkungen der Erderwärmung nicht nur die vermeintlichen Urlaubsparadiese, sondern auch Brandenburg erreicht haben. Bis 2050 rechnet die Weltbank in einer aktuellen Studie, an der auch das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt war, mit bis zu 130 Millionen Klimaflüchtlingen weltweit. Internationale Zusammenarbeit (z.B. die 17 SDG der UN) ist das Gebot der Stunde. Gleichzeitig spielen dabei die heimischen Kommunen eine herausragende Rolle, denn Waldbrände, Wasserknappheit und Artensterben verändern schon jetzt die gewohnte Lebensweise.
Das bedeutet auch die Frage zu stellen: Was können wir jetzt konkret unternehmen? Gemeinsam mit den lokalen Akteuren, Wohnungsunternehmen, Handel und Gewerbetreibenden, Schulen, Tourismusverbänden, Vereinen und Initiativen soll darüber gesprochen werden, wie nach den Klimabeschlüssen der Bundesregierung kommunale Schlussfolgerungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit aussehen können. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.