Junge Eltern, Mütter und Väter, kommen oftmals an ihre Grenzen, ganz ohne Corona. Da ist es wichtig, wenn man weiß, wo man sich Hilfe holen kann. Ein Angebot ist „Känguru - hilft und begleitet“ des Diakonievereins im Kirchenkreis Falkensee. Nun muss sich niemand von dem Wort „Kirche“ abschrecken lassen, das Angebot richtet sich an alle - völlig unabhängig von ihrer Konfession.

Ein Buch lesen oder ein Bad nehmen - Familienpatin hilft

Geboten werden erfahrene, ehrenamtliche Familienpaten, die die Familie regelmäßig, einmal in der Woche für circa drei Stunden entlasten. Dabei wird dann entweder das Baby betreut oder auch Geschwisterkinder. „Manche Mutter hat durch die Hilfe der Patin erstmals wieder ein Buch gelesen, manche aber auch ganz banal mit Ruhe ein Bad genommen oder einmal drei Stunden am Stück geschlafen. Mal in Ruhe einen Arztbesuch machen oder gemütlich einen Kaffee im Weltladen genießen, all das wird möglich durch die tatkräftige Entlastung“, erzählt Regionalkoordinatorin Helga Lümmen. „Auch hat die Mutter eine verschwiegene Gesprächspartnerin für Sorgen und Nöte“, fügt sie hinzu.

Zoom-Meetings mit Infos für Interessierte

Das Angebot richtet sich vor allem an junge Mütter oder auch alleinerziehende Väter mit einem Baby bis zu einem Jahr. Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche will Helga Lümmen das Projekt Interessierten bei mehreren Zoom-Terminen vorstellen. Nicht nur Eltern, auch Menschen, die sich ehrenamtlich als Paten engagieren wollen, können daran teilnehmen.
Der Termin am 4. März von 10 bis 11 Uhr richtet sich an Eltern, am 11. März von 10 bis 11 Uhr gibt es Informationen für interessierte ehrenamtliche Patinnen und am 18. März von 17 bis 18 Uhr schließlich nochmals Informationen für Eltern. Wer Interesse an einer der Veranstaltungen hat, meldet sich via E-Mail bei kaenguru-falkensee@t-online.de und bekommt dann die Zugangsdaten für das Zooom-Meeting.
Für weitere Infos zum Diakonieverein und dem Känguru-Projekt in Falkensee empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite.