Bisher hat es noch kein positives Votum der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg (GL) für die Erweiterung gegeben. Dies bedeutet in der Konsequenz, dass bis auf Weiteres nicht nur der aktuelle Lieferverkehr, sondern auch der zusätzliche mit dem Neubau eines Hermes Logistikzentrum in Ketzin verbundene Lieferverkehr, über die drei Dörfer abgewickelt werden muss. Vor allem der Wustermarker Gemeindeteil Wernitz ist betroffen. Die Kommunen und Landrat Roger Lewandowski wollen nun gemeinsam die Landesplanung von den dringend benötigten Gewerbeflächen überzeugen. Ebenso versuchen SPD und LINKE über ihre Kanäle die positiven Aspekte zu verdeutlichen. Tobias Bank, Kreistagsabgeordneter aus Wustermark, hat sich dafür unter anderem ans Finanzministerium und an zwei Landtagsabgeordnete von Linken und Grünen gewandt und um Unterstützung gebeten. "Mit Blick auf Wernitz gab es bisher eine gute Zusammenarbeit zwischen Landes- und Kommunalpolitikern. Diese gegenseitige Sensibilität sollten wir nutzen", so Bank.