Zur Grundsteinlegung und dem Einbetonieren einer Zeitkapsel kamen, neben vielen Stadtverordneten und Mitarbeitern der Verwaltung, auch die Kinder des Lessing-Horts, zusammen mit Hortleiterin Susann Weber. Die Kinder hatten viele Fragen, gute Laune, fröhliche Lieder und selbstgebackenen Kuchen für die Bauarbeiter im Gepäck. Den Kuchen nahm Bauleiter Michael Schlüter gern ab. Er äußerte sich sehr zufrieden über das Voranschreiten an der Baustelle. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und stellte für Ende April einen fertigen Rohbau in Aussicht.
Auf mehr als 2.000 Quadratmetern entsteht am Standort Holbeinstraße ein Hort für 250 Kinder und eine Kita für 50 Junioren. Kita und Hort werden räumlich getrennt, das Gebäude wird in drei Nutzungsbereiche unterteilt sein: Hort, Kita und Personalbereich. In der städtisch betriebenen Einrichtung sollen 25 pädagogische Fachkräfte und drei Mitarbeiter für technische Aufgaben beschäftigt sein. Nach Auskunft der Stadt werden in der Planung die Leiterin der Einrichtung und deren Stellvertreterin einbezogen. 9 Millionen Euro investiert die Stadt hier, eine Förderung gab es nicht.
Schon vorher stand auf dem Gelände ein Hort. Und schon einmal waren hier Bauarbeiten geplant. Etwa sieben Jahre sei das her, sagt der Stadtverordnete Michael Simon (SPD). Damals waren die Pläne gescheitert. In der derzeitigen Version werden mehr Hortplätze angeboten. Nicht weil es mehr Kinder gäbe, wie Bürgermeister Heiko Müller (SPD) sagt. Es seien jedoch deutlich mehr Eltern, die das Hort-Angebot nutzen wollten.
Die Kids, die Bürgermeister Müller und Baudezernent Thomas Zylla beim Befüllen der Zeitkapsel unterstützten, müssen sich rund zwei Jahre in Geduld üben, dann soll die Hort-Kita-Kombi in der Holbeinstraße fertig sein.