Wie das Spandauer Bezirksamt mitteilte, wurde in Spandau der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen festgestellt. Daraufhin wurde mittels Allgemeinverfügung ein Sperrbezirk in der Wilhelmstadt gebildet, der im Westen an den Dallgower Ortsteil Seeburg grenzt. Dieser soll verhindern, dass die Krankheit weiter verbreitet wird.

Amerikanische Faulbrut befällt Brut der Bienen

Die auch als Bienenpest bezeichnete Amerikanische Faulbrut wird über kontaminierte Waben, Honig, Bienenkontakt, Futter oder kontaminierte Gegenstände verbreitet. Erwachsene Bienen nehmen keinen Schaden, der Erreger befällt ausschließlich die Brut und kann dadurch großen Schaden anrichten.

Imker im Sperrbezirk müssen Völker untersuchen lassen

Für die Bienenhalter innerhalb des Sperrbezirks gilt, dass sie ihre Völker in den nächsten Tagen auf Amerikanische Faulbrut untersuchen lassen müssen. Auch dürfen sie ihre Tiere nicht aus dem Sperrbezirk weg bringen. Imker sollen außerdem prüfen, ob das Bezirksamt noch aktuelle Daten zur Kontaktaufnahme und zum Tierbestand hat. Änderungen sollen unverzüglich unter vetleb@ba-spandau.berlin.de oder 90279/2557 oder-2657 mitgeteilt werden.
Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung und zum Sperrkreis sind hier hinterlegt.