Im Ausschuss für Stadtentwicklung am Montag stellte Axel Grzesik, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Landkreis Havelland, eine kurze Übersicht über die preisliche Entwicklung der Grundstücke in Falkensee vor.

Grundstückspreise steigen weiter

Die Grundstückspreise in der Gartenstadt, wie auch in Dallgow-Döberitz, steigen weiterhin. Die Orte werden gemeinschaftlich betrachtet, weil sie eine ähnliche Entwicklung aufzeigen, erklärt Grzesik.
Für die Ausschussmitglieder hatte sich besonders die Frage gestellt, ob Grundstücke an nicht erschlossenen Sandstraßen günstiger zu haben sind, als solche, die an befestigten Straßen liegen. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, wurden laut Grzesik 58 Kaufverträge herangezogen. Die sogenannten Kauffälle lagen dabei über das gesamte Stadtgebiet verstreut.

35 Euro weniger an einer Sandstraße

Im Durchschnitt lag der Kaufpreis bei 355 Euro pro Quadratmeter an einer ausgebauten Straße. Für Grundstücke an Sandstraßen waren es 320 Euro pro Quadratmeter. Bestandsstraßen mit Kopfsteinpflaster, wie sie in den Stadtteilen Finkenkrug oder Waldheim oft zu finden sind, gehören bei dieser Auflistung zu den befestigten Straßen.
Es gibt also eine Differenz von 35 Euro, wobei nicht sicher gesagt werden kann, ob dies nun tatsächlich an den Straßen vor den Grundstücken liegt. „Das sind 58 individuelle Entscheidungen“, gibt Grzesik zu bedenken. Statistisch ließe sich eine Wahrscheinlichkeit ableiten, fügt er hinzu, Gewissheit allerdings nicht.