Breit aufgestellt ist die Initiative "Willkommen in Falkensee" bereits jetzt, schließlich wollen sich nicht nur Bürger aus Falkensee verstärkt für die vermutlich Mitte 2015 ankommenden Flüchtlinge engagieren, sondern auch der Diakonieverein im Kirchenkreis sowie etwa die Protagonisten des Bündnis gegen Rechts. "Unser Anspruch ist es, Hilfestellung für die Asylsuchenden zu leisten. Sobald sie in Falkensee sind, sollten sie so schnell wie möglich in der Gesellschaft ankommen und sich wohlfühlen können", sagte Kunath.
Die Bewegung will indes, ebenfalls so schnell als möglich, das Gespräch mit den Anwohnern suchen. Strukturen werden derzeit aufgebaut, die dazu beitragen beitragen sollen, dass "Befürchtungen gar nicht erst eintreffen". Deshalb sind auch schon einige Aktionen in der Vorbereitung. "Wir wollen in keinem Fall Grabenkämpfe inszenieren", so Kunath weiter, "und wollen auch die sachliche Ebene nicht verlassen". Wichtig sei es grundsätzlich, dass alle frühzeitig in die weitere Planungsphase im Hinblick auf den Bau der Asylbewerberunterkunft mit einbezogen werden.