Die Hausherrin, Karla Ehl, freute sich über den großen Zuspruch zur Ausstellungseröffnung. Begeistert sprach Karla Ehl in ihrer Eröffnungsrede über die Arbeiten der Künstlerin und hob dabei deren Meisterschaft hervor. Anschließend ergriff Petroula Papalexandrou das Wort und bedankte sich für das große Interesse an ihrer Arbeit. Unter den vielen Gästen des Abends waren auch profunde Kenner der Szene, so der Falkenseer Künstler Günter Bonifer und der in Spandau arbeitende Maler und Grafiker Wolfgang Sterrer.
Petroula Papalexandrou ist gebürtige Griechin und stammt aus der Nähe von Thessaloniki. In Athen hat Papalexandrou Modedesign studiert und später an der Lehreinrichtung als Dozentin für Modezeichnungen gearbeitet. Seit 1989 lebt die Künstlerin in Deutschland. Heute hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Falkensee, wo sie seit zwanzig Jahren wohnhaft ist. Hier hat Petroula Papalexandrou auch eine alte Leidenschaft wieder zum Leben erweckt und wendet sich seit circa fünf Jahren wieder intensiv der Malerei zu. Sie hat in den letzten Jahren sehr viel künstlerisch gearbeitet. Angefangen hat Papalexandrou mit Aquarell-, hinzu kamen später die Acryl- und die Pastelltechnik. Seit circa eineinhalb Jahren setzt sich die Künstlerin intensiv mit der Druckgrafik, speziell der Monotypie, auseinander.
Ihre Bilder begeisterten die Gäste des Abends. So fanden die großformatigen Bilder in Acryltechnik mit Meer- und Segelbootsmotiven sogleich den Zuspruch der Gäste. Aber nicht nur die großformatigen Bilder gefielen, auch die Miniaturen erhielten viel Aufmerksamkeit. So verliebte sich Willfried Seiring gleich in zwei Motive, zum einen in das Bild "Rapsfeld" und zum anderen in "Kornfeld". "Es ist die Weite der Landschaft, es sind die Farben und es sind die Assoziationen, die mich begeistern", begründete Seiring seine Auswahl.
Ihre Motive findet die Künstlerin in Griechenland, auf Kreta oder Zypern, aber auch in Deutschland, im Havelland und auf der Havel. Petroula Papalexandrou malt vorwiegend abstrakt. Aber: "Meine Liebe zur Natur bringt mich auch zur gegenständigen Malerei", betonte die Künstlerin. Ein Großteil ihrer Arbeiten entsteht intuitiv, gerade bei der Druckgrafik tun sich oft überraschende Resultate während des Arbeitsprozesses auf. Sie sagt von sich: "Ich habe Spaß am Malen und ich experimentiere gern". Eine Aussage, die die Besucher an diesem Abend leicht nachvollziehen konnten.
Die sehenswerte Ausstellung ist bis 22. Dezember jeweils dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 21 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr geöffnet.