Die Linke hatte seit Jahren das immer stärker werdende Verkehrsaufkommen angemahnt, zuletzt wegen des Baus des Hermes-Logistikzentrums in Etzin, wodurch nach Inbetriebnahme eine weiter Zunahme des Schwerlastverkehrs befürchtet wird. Die Belastungsgrenze für die Bevölkerung ist ohnehin schon längst durch den Verkehr des Unternehmens Mosolf überschritten, wie auch die Interessengemeinschaft Wernitz immer wieder betont hatte. Lewandowski hat nun nach einem Beratungsgespräch mit den betroffenen Bürgermeistern Detlef Fleischmann (Nauen), Holger Schreiber (Wustermark) und Bernd Lück (Ketzin/Havel) die verkehrstechnische Untersuchung beschlossen und angeordnet. "Auf der Grundlage der aktuellen und zu erwartenden Verkehrsverteilung soll nun ermittelt werden, wie die Belastung der Bürgerinnen und Bürger von Wernitz, Markee/Markau und Etzin durch eine neue Straßenerschließung reduziert werden kann", hieß es etwa.
Und: Die Linke im Kreistag hat mit Blick auf die nächste Sitzung Anfang März einen Antrag auf Einstellung von Planungskosten in Höhe von 5.000 Euro in den Haushalt für eine Ortsumfahrung für Wernitz und Markee eingereicht.