Die Opfer, die nicht aus dem Havelland kommen, saßen in ihrem Kleinbus, um dem medial bekannten Mysterium "Brieselanger Licht" auf die Spur zu kommen. Als plötzlich drei dunkel gekleidete Personen auftauchten, sie trugen weiße Masken und bewarfen den Van mit Stöcken und Steinen, ergriffen sie jedoch schnellstmöglich die Flucht und informierten die Polizei.
Die Beamten suchten das Waldstück ab, konnte aber keine Grusel verbreitenden Täter mehr feststellen. Verletzt wurde niemand, auch am Fahrzeug konnten in der Dunkelheit zunächst keine Beschädigungen festgestellt werden. Aussagen zufolge soll einer der Männer deutlich mehr als zwei Meter groß gewesen sein. Um den haarigen "Wookie Chewie Chewbacca", bekannt aus den Star Wars-Filmen, soll es sich dem Vernehmen nach jedoch nicht gehandelt haben.
Wegen des "Brieselanger Lichts" hat es immer mal wieder Vorkommnisse gegeben. Zuletzt besonders im August 2016 als sechs Jugendliche, offenbar von Horror-Filmen inspiriert, mit Staubmasken maskiert und mit Äxten, Macheten, Säbel und gar einer Schreckschusspistole ausgestattet, Schrecken verbreitet hatten.
Zum Hintergrund "Brieselanger Licht": In dem Brieselanger Waldstück soll an einer bestimmten Stelle immer wieder ein unheimlich wirkendes Licht gesichtet worden sein. Eine Erklärung für das Phänomen gibt es nicht. Dennoch begeben sich "Geisterjäger" immer wieder in den Wald, um das Mysterium zu ergründen. Mal grünes, mal weißes Leuchten soll gesichtet worden sein. Der Brieselanger Autor Günter F. Janßen hatte sich in einem Buch "Lieschens Wald" vor dem Hintergrund der Ermordung eines Mädchens dem Kuriosum angenommen. Auch in TV-Produktionen ist das "Brieselanger Licht" bereits mehrfach thematisiert worden.