Die Wählerinitiative "Frischer Wind für Nauen und Ortsteile" und die Piratenpartei haben ihre zehn Kandidaten für die Wahlen zu Stadtverordnetenversammlung offiziell nominiert.Kernanliegen sei der gemeinsame Wunsch nach mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.
"Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, was in ihrem Namen und mit ihrem Geld geschieht. Viele Menschen in Nauen wollen auch selbst aktiv werden. Leider fehlt es oftmals an der notwendigen Unterstützung durch die Stadt. Politik ist für uns wie ein Haus mit großen Fenstern zum Hineinschauen und vielen offenen Türen zum Mitmachen", fasste Anke Bienwald, Vertreterin der Wählerinitiative und gemeinsame Spitzenkandidatin zusammen. Darüber hinaus soll dem Natur- und Umweltschutz in Nauen ein größerer Stellenwert verschafft werden. Dass in der Funkstadt noch nicht einmal ein Ausschuss mit "Umwelt" im Namen existiere, spreche für sich. "Ziel ist es, das Thema in den Gremien der Stadt und seiner Ortsteile als wichtigen Aspekt bei zukünftigen Entscheidungen mit einzubringen", so Pirat Hans-Jörg Guhla, der auf Listenplatz zwei kandidiert. Weitere zentrale Anliegen sind die Steigerung der Attraktivität für die Einwohner und Gäste der Stadt, die Förderung des Breitensports und der verstärkte Ausbau des Schulstandortes Nauen, der vor dem Hintergrund steigender Geburtenzahlen und Zuzüge höchste Priorität haben müsse, wie es hieß.
Gewählt wurden entsprechend der Liste: Anke Bienwald, Hans-Jörg Guhla, Steffen Glagow, Alexander Rust,Julia Pint, Swantje Petersen-Mannshardt, Martin Torkler, Ilona Argmann-Guhla, Wolfgang Wiech und Raimond Heydt.