Die beliebten Weihnachtsmärkte sowohl in der Stadt Ketzin/Havel selbst als auch in allen Ortsteilen sind coronabedingt endgültig abgesagt. Ein wenig weihnachtliche Atmosphäre soll es trotzdem in der Adventszeit geben, meinen die Helga-Breuninger-Stiftung und die Stiftung Paretz. Dazu solle für die Einwohner ein lebendiger Adventskalender ins Leben gerufen werden.

24 Türchen mit kreativen Beiträgen füllen

„Die Stiftungen wollen Menschen aktivieren, zusammenbringen, und dadurch den Lebensraum ideenreich und lustvoll gemeinsam mit anderen gestalten“, sagte dazu Almut Dietzfelbinger von der Helga-Breuninger-Stiftung. Nach ihrem Vorschlag könnten Einzelpersonen, Geschäfte, Einrichtungen, Freundes- oder Kollegenkreise und Vereine eines der 24 „Türchen“ mit einem kreativen kostenfreien Beitrag ihrer Wahl füllen.

Erste Ideen sind gesammelt

Eine ganze Reihe Ideen sind schon gesammelt: Adventssingen am Lagerfeuer, Glühweinrunde im eigenen Garten, kurze Adventsgeschichte, Puppenspiel oder Instrumentalbeitrag am offenen Fenster sind einige davon. Auch Ateliers könnten öffnen und Adventsgeschenke für Kinder versteckt werden, ähnlich dem beliebten Steine verstecken.
Die Bilder davon könnten bei Facebook gepostet oder per Mail an die Stiftungen geschickt werden. Die Gestaltungen von Schnitzeljagden, sportliche Unternehmungen und Rätsel gehören gleichfalls zu den ersten Ideen. Diese können natürlich noch mit den Vorschlägen der Ketziner ergänzt werden.

Breuninger-Stiftung koordiniert Aktion

Die Helga-Breuninger-Stiftung erklärte sich bereit, die Angebote zu koordinieren. Sie bittet darum, diese möglichst bis zum 2. November an Almut Dietzfelbinger zu senden, via E-Mail an almut.dietzfelbinger@helga-breuninger-stiftung.de oder telefonisch unter 0171/3564118.
Da auch die Andacht in der Paretzer Kirche nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, stellt die Stiftung Paretz am 24. Dezember die Scheune für einen Gottesdienst zur Verfügung.
Bedingung für alle Aktivitäten ist die Einhaltung der dann geltenden Gebote zur Eindämmung der Corona-Pandemie.