Vor rund drei Monaten hat Uber in Falkensee ein Projekt zur Mobilität im ländlichen Raum gestartet. Nun wurde positive Bilanz gezogen. Rund 3.000 Fahrten seien in diesem Zeitraum von Uber vermittelt worden. 70 Prozent der Fahrten fanden dabei in den Abend- und Nachtstunden zwischen 19 und 7 Uhr statt. Zwei Drittel der vermittelten Fahrten erfolgten am Wochenende.

Uber-Fahrten zu Falkenseer Bahnhöfen für 8 Euro

Am beliebtesten war das Angebot „Der Falkenseer“, das Fahrten von jeder Adresse in Falkensee zu den drei Bahnhöfen im Stadtgebiet oder von dort nach Hause für einen Pauschalpreis von 8 Euro anbietet. Außerdem gibt es auch noch das Angebot „Der Spandauer“, das für 15 Euro zum Bahnhof Spandau oder von dort nach Falkensee genutzt werden kann. Uber selbst sagt, dass über den Zeitraum so gut wie alle angefragten Fahrten auch bedient werden konnten.

Rolle im Mobilitätsmix

Neben den Fahrten zu den Bahnhöfen seien auch reguläre Fahrten nachgefragt worden. Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber: „Das Projekt in Falkensee bestätigt, dass Ride-Hailing-Plattformen wie Uber im ländlichen Raum eine wichtige Rolle im Mobilitätsmix einnehmen können. Die Zahlen zeigen, dass ein großer Bedarf nach Zubringer-Angeboten zum Nahverkehr besteht. So kann dieser auch in Randzeiten eine wirkliche Alternative zum eigenen Auto darstellen.“