Weil zudem die Grundsatzentscheidungen schon im Vorfeld durch den Landkreis getroffen worden waren, sprich, eine politische Diskussion zu einem Grundstücksverkauf nicht vonnöten gewesen sei, war die Einflussnahme ohnehin nicht gegeben.
Dass es dennoch auch in Falkensee zu Protesten aus der unmittelbaren Anwohnerschaft kam, als der Bau der ersten Asylbewerberunterkunft an der Kremmener-/Ecke Bergstraße öffentlich bekannt wurde, sei hingegen weitestgehend normal. "Diskussionen gibt es nunmal überall dort, wo Unterkünfte für Flüchtlinge entstehen. In Nauen hat es sich zugespitzt, bei uns und in Rathenow, Premnitz und Friesack ist das aber eher ruhig und gemäßigt erfolgt", so Müller mit Verweis auf eine öffentliche Informationsveranstaltung, die stattgefunden hatte und auch zum neuerlichen Bauprojekt aufgelegt werden wird.
Dass manche Bürger es gerne sehen würden, wenn schon vor Pressekonferenzen Informationen fließen würden und im Zuge dessen gleichzeitig auch Bedenken geäußert werden dürfen , darauf habe die Stadt mit Verweis auf den Landkreis Havelland wenig Einfluss.