Nun hat auch Paretz einen Spielplatz. Kürzlich wurde er, coronabedingt, ohne offizielles Zeremoniell freigegeben. Damit können die Kinder aller Ketziner Ortsteile und im Ortsbereich Brückenkopf auf ihren eigenen Spielplätzen toben. Vivien Seeberger sah mit sichtlicher Freude zu, wie Töchterchen Jasmin mit immer höheren Sprüngen das Trampolin testete.

Ruhig und doch zentral gelegen

„Wir haben schon nicht mehr damit gerechnet, es hat sich mehrere Jahre nichts getan, jetzt freuen wir uns sehr“, sagte sie am Rande des kleinen, aber gut ausgestatteten und ruhig im Grünen gelegenen Spielplatzes. Die Kinder ließen sich nicht lange bitten. Während die einen ihre Kräfte an den Reckstangen maßen, balancierten die anderen auf den Holzbalken, glitten die Rutsche hinunter oder tobten auf dem Trampolin.
„Der Spielplatz ist sehr schön aus Holz und rustikal gestaltet. Bisher wussten wir oft nicht wohin zum Spielen mit den Kindern“, lobte Oma Gundula. Eltern und Großeltern können auf der rustikalen Sitzgruppe entspannt den Jüngsten zusehen.

37.000 Euro investiert

Rund 37.000 Euro investierte Ketzin/Havel in die Spielfläche mitten im Ort. Rund 7.500 Euro hatte die Stadt aus Lotto-Mitteln bekommen und 1.400 Euro kamen aus Spenden zusammen. „Für das Engagement der Stadt möchten wir uns angesichts der nicht ganz einfachen finanziellen Situation ausdrücklich bedanken“, betonten Christiane Schell und Evelin Sens vom Ortsbeirat. Dieser hatte kurzfristig noch das Buddelzeug für den Sandkasten beigesteuert.