Auf der A10 zwischen den Abfahrten Berlin-Spandau und Potsdam-Nord ist am Montagvormittag ein Sattelzug Schlangenlinien gefahren. Ein Zeuge informierte die Polizei.
Der Lkw-Fahrer war inzwischen nicht nur in Schlangenlinien unterwegs, er kam auch von der Fahrbahn ab, fuhr einen Leitpfosten um und kollidierte mit einer Baustellenbegrenzung. Trotz des Unfalls fuhr er weiter. Beamte der Autobahnpolizei konnten den Sattelzug schließlich auf der Autobahn fahrend antreffen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung hielt der Fahrer an.

Zum Ausnüchtern in Gewahrsam genommen

Der Fahrer verweigerte einen Atemalkoholtest. Da jedoch der Verdacht bestand, dass der 26-jährige Mann alkoholisiert war, wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Fahrer in Gewahrsam genommen. Nach seiner Ausnüchterung und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er in der Nacht wieder gehen.
Der entstandene Unfallschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Es wurden Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr in Verbindung mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort aufgenommen. Außerdem besaß der Mann gefälschte Papiere und erhielt deshalb noch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.