Einstimmig fiel die Entscheidung in dieses Gremium aus. Beinahe einstimmig fiel eine ähnliche Abstimmung gegen die Umwandlung im Vorfeld aus. "Die Schulkonferenz der Hans-Klakow-Oberschule hatte die Umwandlungspläne zuletzt indes mit breiter Mehrheit abgelehnt", informiert Gemeindesprecher Patrick Rachner in einer Pressemitteilung zum Thema. Diese Schulkonferenz setzt sich paritätisch aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammen. "Ob nach einer Umwandlung der Schule unser Profil des gemeinsamen Lernens in der bisherigen Sinnhaftigkeit und dem geleisteten Umfang weiter angeboten und ausgefüllt werden kann, ist fraglich", gibt Schulleiter Dietmar Bendyk zu Bedenken. Schulleiter und Lehrer machten sich zwar bereits seit Jahren stark, für einen Neubau des Schulgebäudes, weil im bestehenden ein massiver Sanierungsrückstau zu verzeichnen ist. Aber mit dem erarbeiteten Konzept für die bestehenden Schulform der Oberschule seien die Eltern sehr glücklich. Mit dem "gemeinsamen Lernen" werde die Inklusion von Schülern mit geistiger Beeinträchtigung gelebt.
Mit der Umwandlung zur Gesamtschule gebe es noch keinen Plan, es wird ein Gesamtkonzept benötigt. Ob das "gemeinsame Lernen" noch möglich sei, wenn die 2- bis 3-zügige Oberschule in eine 4-zügige Gesamtschule ab 2021/22 gewandelt ist, hänge zudem von den Rahmenbedingungen ab, der Schulform, den Räumen und der Leitung und dem Lehrkörper, erklärt Bendyk.
Vom Landkreis Havelland sei das Vorhaben die Brieslanger Oberschule in eine Gesamtschule zu wandeln angeschoben, wie es hieß, weil Gesamtschulplätze benötigt seien.