"Heranwachsende benötigen Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme. Das können die Lehrkräfte nur zu einem geringen Teil übernehmen. Die Erfahrungen zeigen, dass Schulsozialarbeit gut für das soziale Klima an der Schule ist und die Lehrkräfte entlastet, so dass diese sich auf ihre Kernaufgabe, den Unterricht konzentrieren können. Außerdem leistet Schulsozialarbeit einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Erziehung und beugt politischem Extremismus vor - angesichts der rechtsextremen Straftaten in Nauen eine dringliche Aufgabe der Gesellschaft", sagte er.
Seelbach unterstützt deshalb auch die Forderung des Schulleiters Eckhard Vierjahn, Schulsozialarbeit am OSZ zu ermöglichen.
Das hatte er aus Anlass der Einweihung der Sporthalle in seiner Rede noch einmal bekräftigt. Der Landkreis, so Seelbach, sei als Schulträger gefragt. Finanzminister Christian Görke (LINKE) stand dem Ansinnen offen gegenüber, verweist aber auf eine Abstimmung mit anderen Ministerien. Bisher hatte das Land Stellen für Schulsozialarbeit im so genannten 610-Stellen-Programm mitfinanziert.