"Unser Haushalt ist durch die Folgen von Corona sehr belastet. Das wirkt sich auch auf die Versorgung unserer Schulen aus", sagt Heimann. "Wir sind sehr froh über die Unterstützung von Amazon."
"Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation auch für Arche-Kinder weiter verschärft, weil für die Familien viele Leistungen weggefallen sind", sagt Arche-Gründer Bernd Siggelkow. Was für viele Schüler schon am ersten Schultag zur selbstverständlichen Schulausstattung gehört, fehlt vielen Kindern aus sozial-benachteiligten Familien. "Für Schultaschen, Schreib- und Bastelmaterialien fallen zum Schulstart durchschnittlich zwischen 100 und 550 Euro an. Von Laptops und digitalen Lernhilfen ganz zu schweigen. Das ist für Familien, die von Hartz IV leben, schlichtweg nicht machbar. Wir sind deshalb sehr dankbar über die Hilfe von Amazon", so Siggelkow.
"Die Spendenaktion traf bei unseren Mitarbeitern auf große Begeisterung. Anpacken, um Kindern einen fairen Schulstart zu ermöglichen, war daher keine Frage", sagt Amazon Standortleiter Christian Steinert. Die meisten der Rucksäcke werden von Amazon Mitarbeitern befüllt: "Wir wollten den Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen zeigen. Ich glaube, das ist uns gelungen und sie hatten Spaß", schmunzelt Christian Steinert.