Wie die Stadt Nauen mitteilte, konnte die Diskussion um ein Leitbild für die Funkstadt mit Hilfe von zwei Online-Treffen weiter voran und zu einem vorläufigen Abschluss gebracht werden. Etwas über 40 Personen beteiligten sich an der ersten digitalen Beteiligungsveranstaltung im Ort.
Bürgermeister Manuel Meger (LWN) begrüßte gemeinsam mit Gunther App vom Stadtentwicklungsamt und der Beauftragten für Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement (BBeE) zur per Webseite, Presse und Sonderbeilage angekündigten digitalen Leitbilddiskussion Ende Januar. An zwei Abenden wurden die acht Handlungsfelder und 15 Leitziele mit insgesamt 44 strategischen Maßnahmen Stück für Stück vorgestellt und durch Gunther App jeweils mit konkreten Vorschlägen zum daraus folgenden Verwaltungshandeln untersetzt.

Bürger lieferten mehr 500 Vorschläge zur Ergänzung

Die Bürger erhielten dabei Gelegenheit, die Vorschläge durch eigene und konkrete Hinweise zu ergänzen. So kamen über 500 Beiträge zusammen. „Ein wahres Füllhorn an Vorschlägen und Hinweisen, deren Umsetzung uns bis 2030 sicher gut in Atem halten wird“, so Bürgermeister Meger. „Die Schwarmintelligenz für die Stadtentwicklung zu nutzen, ist optimal gelungen. Hier sind in wenigen Stunden viele konkrete Hinweise und Erfahrungen eingeflossen. Deren Zusammentragen hätte ansonsten Monate in Anspruch genommen“, sagt die BBeE.

Nauen „schwungvoll in die Zukunft“ tragen

Die Umsetzung werde umso besser gelingen, wenn die Bürger Nauens sich nun auch aktiv in diese einbringen. Für die Handlungsfelder „Umwelt und Kulturlandschaft“ und „Kultur, Sport und Tourismus“ wurde daher auch nach konkreten Ideen gefragt. „Die Kunst wird es nun sein, aus der Vielzahl der Ideen ein lesbares und verständliches Kondensat zu bilden, das klar definiert, wohin die Reise geht. Und eine über Parteigrenzen hinweg konsensfähige Vision zu finden, die Nauen als Ganzes schwungvoll in die Zukunft trägt“, so Gunther App.
Wer sich noch an der Priorisierung der strategischen Maßnahmen beteiligen möchte, kann dies noch bis zum 1. März online tun oder sich analog mit der Sonderbeilage, die auch an der Rathauspforte zur Abholung bereitliegt, einbringen.