Regen auf Bestellung
Eingeweiht wurde die neue Beregnungsanlage für den Sportplatz. Das satte Grün kann nun unabhängig vom Wetter mit Wasser versorgt werden. Das die Halme im Moment besonders saftig, dicht und prallgrün daherkommen, liegt übrigens an der Corona-Spielpause. Der Rasen hat sich in der spielfreien Zeit erholt und mit der neuen Beregnungsanlage wird er sicher bald Tiergarten-Qualität erreichen. Das "Betreten verboten-Schild" wird es aber nicht geben, im Gegenteil.
Im November letzten Jahres hatte man sich beim SV Falkensee-Finkenkrug für eine solche Beregnungsanlage entschieden. Bald darauf hatte der Verein beim Landkreis einen Förderantrag eingereicht, im März war er bewilligt worden und am 19. Juni war die Anlage fertig. Nicht zuletzt durch den freiwilligen Arbeitseinsatz vieler Vereinsmitglieder, wie Projektleiter Günther Raunest, sagt. Die 22.500 Euro teure Beregnungsanlage wurde mit fast 14.000 Euro vom Landkreis, aus dem "Goldenen Plan", gefördert. Mit dem "Goldenen Plan" fördert der Landkreis den Sport im Havelland, Vereine und Kommunen können die Fördermittel beantragen.
Ehrung für einen
verdienten Sportsmann
Günther Raunest ist seit mehr als 55 Jahren im SV Falkensee-Finkenkrug aktiv. Neben dem Sport ist er auch der Mann der Stunde, wenn es um bauliche Projekte am Platz geht. Im vergangenen Jahr wurde er mit dem Bürgerpreis 2019 der Stadt Falkensee ausgezeichnet, nun überreichten ihm Sven Steller und Barbara Richstein die Ehrennadel in Gold des Landessportbundes für seine Verdienste im Verein. Steller betonte, wie wichtig Raunests Arbeit für die Entwicklung im Sportverein war und ist.
Sponsorenverträge verlängert
Der SV Falkensee-Finkenkrug hat einige sportbegeisterte Sponsoren. Dazu gehört die Mittelbrandenburgische Sparkasse, die ihren Sponsorenvertrag verlängert hat, wie Steller bekannt gab. Und auch die EMB wird als Sponsor für die Jugendarbeit weiter dabei sein, fügte Steller hinzu.
Anpfiff am 17. Juli
Am 17. Juli wird wieder gekickt auf dem Platz, der SV Falkensee-Finkenkrug empfängt der SV Babelsberg. Mit begrenzter Zuschauerzahl und dennoch voller Vorfreude, wie Steller versicherte. Dann rollt endlich wieder der Ball auf dem Sportplatz Leistikowstraße.
Corona ließ zwar die sportlichen Aktivitäten am Platz in Finkenkrug ruhen. Nicht aber die künstlerischen oder die Lust am Bau. So wich das Grau der Wand am Vereinshaus einem schönen bunten Gemälde und die Umkleidekabinen wurden aufgehübscht.
Etwa 1.000 Mitglieder hat der SV Falkensee-Finkenkrug und nicht alle laufen dem Ball hinterher. 600 Vereinsmitglieder tummeln sich auf dem Grün des Fußballplatzes. Für die anderen Sportsfreunde stehen die Sparten Tischtennis, Badminton, Wandern, Gymnastik und Gesundheitssport bereit. Alle Sportabteilungen sind für den Neustart gewappnet. Spätestens nach den Sommerferien werden alle Sportler wieder aktiv sein, sagte Steller. Fast die Hälfte der Vereinsmitglieder, nämlich rund 450 Mitglieder, sind Kinder und Jugendliche. Kinder- und Jugendarbeit ist dem Verein sehr wichtig. Auch wenn durch Corona das beliebte Kanguru-Camp in diesem Jahr ausfällt, im Verein ist man sich sicher, im nächsten Jahr wird es doppelt so schön.