Aktiv wird hier an den Wünschen und Interessen der jungen Leute von jungen und mit jungen Leuten gearbeitet. Selbstverwaltend, allein organisiert, was auch Absicht ist. Kein Jugendclub mit vorgegebenem Programm, sondern eine Ideenwiese für Aktivitäten, die die Jugendlichen bewegen, initiieren, Pläne schmieden, wie sie sich aktiv ins Stadtleben einmischen können. Spielabende gehören dazu, wie Kickerturniere, Kleidertauschpartys oder die Teilnahme an Veranstaltungen der Stadt, wie beim Stadt-Event. Hier werden sportliche Highlights wie der Jesse-Owens-Lauf geplant oder Netzwerke für ein fahrradfreundliches Falkensee geschmiedet.
Berlin lockt, gerade die Jugend. Diese möchte der Verlockung gar nicht immer folgen, lieber das Umfeld kinder- und jugendfreundlicher gestalten. Planungen und Konferenzen brauchen aber auch ihren Raum. Das Quartier wird weichen, die Ideen, die Initiative, die kreativen Köpfe suchen einen neuen Ort. Wieder selbstverwaltet, in Eigenregie geführt, am besten wieder zentrumsnah.
Der neue Jugendtreff sollte möglich über drei, vier Räume verfügen, Warmwasseranschluss, Toiletten, eine Heizung und Fahrradständer vor der Tür wären optimal. Ein Außenbereich wäre wünschenswert, so die Jugendlichen. Im letzten Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales haben die Jugendlichen ihr Anliegen vorgetragen. Die Mitglieder des Jugendforums hoffen aber auch auf Hilfe aus der Bevölkerung. „Wenn jemand Räumlichkeiten zur Verfügung hat, die an uns vermietet werden könnten, freuen wir uns sehr. Denn was den drei ??? ihr alter Wohnwagen ist, das ist dem Jugendforum das EGAL“, sagt Toni Kissing, Sprecher des Forums. Wer hier helfen kann, meldet sich unter info@jugendforum-fks.de.