"Die Gemeindevertretung hat den Beschluss zum Beitritt einstimmig gefasst. Die Gemeinde sieht in der Beteiligung an diesem Verein eine gute Möglichkeit zur Kooperation und Vernetzung mit den übrigen kommunalen und anderen Mitgliedern. Auch können nun neue Wege für die Entwicklung unserer Region beschritten werden", fasste Bürgermeister Garn zusammen und ergänzte: "aus dem Verein "Krämerforst" sind wir dafür ausgetreten."
Mit großer Begeisterung beschrieb Bodo Oehme die Intentionen und Ziele des Vereins, den er gemeinsam mit Spandaus Baustadtrat Carsten Röding und der Leiterin des Spandauer Naturschutz- und Grünflächenamtes, Elke Hube, initiiert hatte und am 9. Dezember 2013 mit 14 anderen Akteuren im Rathaus Spandau gründete: "Als Ziel haben wir eine Landschaftsentwicklung über die Grenzen zwischen Berlin und Brandenburg hinweg. Wir wollen die Region als Ganzes sehen und als Raum ohne Grenzen erlebbar machen. Der wichtigste Regionalparkgedanke ist die Verknüpfung der regionalen Unternehmen und Vereine zu einem Netzwerk, um gemeinsam die touristische Infrastruktur und landschaftskulturelle Entwicklung zu fördern. Dazu gehören Routen für Radwege, neue Wanderwege, Pflege und Entwicklung von Schutzgebietsflächen und auch Angebote zur Freizeitgestaltung. Die Regionalparkidee wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da die teilnehmenden Gemeinden die Probleme der Region kennen."
Dem Verein Regionalpark Osthavelland-Spandau gehören nun die drei Gemeinden Schönwalde-Glien, Dallgow und Brieselang sowie der Berliner Stadtteil Spandau und viele Unternehmen Vereine und Privatpersonen an. Er verbindet die Stadt mit dem Land und wird finanziert durch die Mitgliedsbeiträge.Vier verschiedene Arbeitsgruppen, der Vorstand (Bodo Oehme, Sven Kraatz und Elke Hube) und alle anderen Akteure arbeiten ehrenamtlich.
Unter www.osthavelland-spandau.de sind alle Veranstaltungen des Vereins aufgelistet und eine interaktive Karte des Gebietes einsehbar.