Wolfgang Seelbach von den Bündnisgrünen indes zeigte sich irritiert ob der Begründungen. Er will nochmals nachfassen und ergründen, wie es dazu kommen konnte, dass beim Kauf des Grundstücks von der Stadt Nauen zum einen "offensichtlich nicht geprüft worden ist, dass der Baugrund nahezu ungeeignet ist" und zum anderen will er hinterfragen, "warum beim Kauf des Grundstückes ursprünglich nicht an eine Erweiterung gedacht worden ist".
An der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" werden derzeit konstant knapp 60 teils schwerstbehinderte Mädchen und Jungen beschult. Aufgrund von Kapazitätsengpässen ist nicht nur deshalb eine Erweiterung des bestehenden Objektes vonnöten. Neben zu kleinen Klassen- und Fachunterrichtsräumen sowie den für die Einzelbetreuung fehlenden Gruppen- oder Förderräumen gibt es den Angaben der Verwaltung zufolge Raumdefizite für die Unterbringung von Lehr- und Lernmitteln und für Lehrerarbeitsplätze. Übrigens: Die Grünanlagen sollen Ende Februar fertig sein. Die neue Zuwegung wird dagegen erst im Sommer für den von der Schule genutzten Kleinbus befahrbar sein, der bisher Rangierprobleme hatte.