Anlässlich der Neuauflage des Regionalplans Havelland-Fläming lassen die Betreiber die Windkraftanlagen erstrahlen. Mit der Berücksichtigung im Regionalplan kann ein Repowering der Windenergieanlagen in Wernitz vorbereitet werden. Das heißt, die alten Anlagen sollen durch weniger, aber dafür größere Anlagen, ersetzt werden. Nach Angaben der Betreiber liegt ein Planentwurf vor, der einen Teil der heutigen Fläche des Windparks Wernitz enthält. Auch die Gemeinde Wustermark befasst sich in ihren Gremien mit der Windenergie. Man gehe von einer baldigen Beteiligung der Öffentlichkeit aus.
Der Windpark Wernitz speist seit 2003 Strom ins öffentliche Netz ein, erklären die Betreiber. Von anfänglich 8 Windenergieanlagen ist er bis heute auf 13 Anlagen gewachsen. Die gesamte Stromproduktion von Anfang bis heute beträgt etwa 600 Millionen Kilowattstunden. Die Gemeinde Wustermark war eine der ersten Gemeinden im Havelland, die nach der Reform des Baurechts 1998 einen Flächennutzungsplan für Windenergie aufgelegt hat. Heute befindet sich dort der Windpark Wernitz.

Zwei Windkraftanlagen durch Künstlerin beleuchtet

„Um unserer Freude Ausdruck zu geben, sollen zwei der Windenergieanlagen in den Nächten 22. und 23. Oktober ab Einbruch der Dunkelheit leuchten“, sagt Rosemarie Rübsamen, Geschäftsführerin der Windpark Wernitz Betreiber Pool-GbR.
Am Freitag, 22. Oktober und am Samstag, 23. Oktober 2021, wird die Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn zwei Windkraftanlagen bei Wernitz (Wustermark) zum Leuchten bringen. Die Erleuchtung der Windräder ist Teil einer Veranstaltung zum Entdecken und Erkunden der Windräder. Vorher, von 16.00 bis 18.00 Uhr, können interessierte Besucher einen Blick in die riesigen Windräder wagen und sich rund um die Windkraft informieren.
Die erstrahlenden Windräder lassen sich von verschiedenen Plätzen rund um Wernitz gut beobachten. Rübsamen empfiehlt die Eisenbahnbrücke bei der Siedlung am Weiler. Wer den Blick in die Windkraftanlage werfen möchte, kommt zur Windenergieanlage Nummer 20591. Die Zufahrt ist von der Landesstraße L863, aus Richtung Wernitz die einzige Zufahrt, die nach links, Richtung Süden, abgeht. Der PKW kann entlang der Zufahrten abgestellt werden, einige Stellplätze stehen auch unter dem Windrad zur Verfügung.
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