Für den gastgebenden Sportclub blieben dieses Mal die großen Ehren aus. Doch unter den 155 Startern aus 23 Vereinen schöpften die zwölf Frankfurter ihre Möglichkeiten aus.
Wieder waren es am Ende die Älteren, die zu Medaillenehren kamen. Im Blockmehrkampf Lauf mit den Disziplinen 80 Meter Hürden, 100 Meter, Weitsprung, Ballwurf und 2000 Meter gewannen Clemens Wilke (M 15) und Joshua Wegener (M 14) eine Silbermedaille, Friederike Lehmann (W 15) Bronze. Alle drei überboten zugleich die Punkte-Norm für die deutschen Meisterschaften Ende August. Für den Block-Lauf muss jedoch zusätzlich eine Normzeit über 800, 2000 oder 3000 Meter nachgewiesen werden. Ein hoher Anspruch, dem sich auf alle Fälle Joshua Wegener, der an der Sportschule Cottbus trainiert, unterziehen möchte. Ihm fehlen noch drei Sekunden für die 800-m-Zeit.
Nur um einen Punkt hat als Vierter Christopher Richter die Norm verpasst. Jonas Müller (beide M 15) kam auf Platz Sieben. Die Jungen konnten sich zudem über persönliche Bestleistungen in einigen Disziplinen freuen. Über die fünf Stadionrunden, die außer Joshua und Jonas noch keiner der Frankfurter im Wettkampf gelaufen ist, haben alle stark gekämpft.
Obwohl Sonne und sommerliche Temperaturen den Leichtathleten in ihren Wettbewerben entgegenkamen, hat der böige Wind einige sehr gute Leistungen in fast allen Disziplinen verweht. "Ich musste wegen des Gegenwindes den Anlauf verkürzen. Beim dritten Sprung war der Wind plötzlich weg und ich habe übertreten. Und der Sprung ging am weitesten", haderte Clemens Wilke mit den Bedingungen.
In den Mehrkämpfen Sprint/Sprung und Wurf war der Gastgeber nicht angetreten. Beim Block Basis der U 14 konnte nach 75 m/60 m Hürden/Weit/ Ball/2000 m nur Matti Keller (M 13) als Vierter mit der Leistungsspitze mithalten. Die gleichaltrigen Benjamin Bortel, Isabell Krüger, Anne Hentschel und Jule Kohlmeyer sowie Nele Thiele und Celina Lange (beide W 12) fanden sich in ihren großen Starterfeldern weder vorn noch im Mittelfeld wieder.
Am Ende äußerten die Trainer viel Lob über die gute Organisation des Wettkampfes. Das half den Organisatoren über einige, nicht vom Verein verursachte Probleme in der Vorbereitung hinweg. Und auch die Zusammenarbeit zwischen den Gäste-Kampfrichtern sowie den Frankfurter Kampfrichtern und Helfern hat wunderbar geklappt.