Während die Kinder und Jugendlichen bei der Großen Beetzsee-Regatta an den Start gingen, musste sich Bodo Schacher bei
den deutschen Meisterschaften mit guten Leistungen für die U-23-WM empfehlen. Höhepunkt war freilich das Rennen des Deutschlandachters
gegen den U-23-Achter mit Schacher, der inzwischen am Potsdamer Ruderstützpunkt trainiert. Nach dem Start lagen die „Heißsporne“ zwar noch vorn, doch im weiteren Rennverlauf sicherte sich die routinierte Elite-Crew einen souveränen Sieg.
Mit Zweierpartner Tobias Oppermann (RC Havel Brandenburg) ging Bodo noch im Riemen-Zweier an den Start und qualifizierte sich für das B-Finale, das er als Sieger beendete. Dabei verpassten das Duo nur knapp die Qualifikation für das A-Finale. Ob sich beide zum 3. Mal in Folge für eine WM qualifizieren können, werden die nächsten Regatten zeigen.
Bei der Beetzsee-Regatta musste Jessika Fuhr (FRC) im A-Juniorinnen-Einer gegen vier Potsdamerinnen antreten. Nach 2000 Metern fuhr sie als Vierte hinter drei Sportschülerinnen über die Ziellinie. Im Zweier erkämpfte Jessika zusammen mit Julia Möllers (Potsdamer RG) einen 2. Platz. Im Einer der B-Juniorinnen erruderte Anne Dickerboom gleichfalls einen Silberrang. Auch sie startete noch im Zweier mit Elisabeth Buck (Cottbus) und landete gegen starke Konkurrenz aus Potsdam auf Rang drei. In derselben Altersklasse erkämpfte sich Jenny Zeiger im Leichtgewichts-Zweier mit Finni Sturm (Brandenburg) einen zweiten Rang.
Im männlichen Bereich dieses Altersbereichs war Maik Zarnbach in der Leichtgewichtsklasse erfolgreich. Nach einem 3. Platz am Sonnabend steigerte er sich tags darauf nach starkem Endspurt auf den Silberrang. Maria Born und Laura Moegelin fuhren im Mädchen-Zweier (AK 13/14) über 3000 m zum Sieg und beenden die 1000-Meter-Distanz auf Platz drei. Laura Krause (AK 14) wurde im Einer über die Langstrecke Dritte und über 1000 m
Zweite. Bei den Jungen startete Wynton Frase. Er erkämpfte sich auf beiden Strecken jeweils Silberränge.
Jessica Möller, Michelle Jäke, Michelle Haase, Matilda Pudig und Steuermann Martin Maschke siegten mit dem Vierer auf der langen Strecke und beendeten die reguläre Distanz auf Platz zwei. Im Mädchen-Einer der AK 10/11 mussten drei Frankfurterinnen gegeneinander antreten. Im ersten Rennen lieferten sich Svea Gallas und Leoni Willgruber einen spannenden Kampf, bei dem sich Svea Gold sicherte. Nele Lübcke landete auf Rang sechs. Tags darauf wurde Svea Dritte und Nele verbesserte sich auf Platz vier. Leonie und Svea gingen auch im Zweier an den Start und hatten mit Nele und Alexandra Joksch erneut vereinsinterne Gegnerinnen. Svea und Leonie spielten ihre größeren Erfahrungen aus, siegten klar und nahmen Gold in Empfang. Nele und Alexandra kamen mit 2,5 s Rückstand auf die Zweitplatzierten als Dritte ins Ziel. Alle vier Mädchen stellten sich mit Steuermann Martin Maschke zuletzt noch der Viererkonkurrenz und fuhren einen souveränen Sieg ein.
Bei den Jungen (AK 12) startete Oliver Garz im Einer und belegte trotz kleinerer Probleme, die der Aufregung geschuldet waren, einen Bronzerang. Im Mädchen-Einer (AK 12) verteidigte Michelle Jäke im Endspurt ihren 2. Platz. Saskia Hinze beendete ihr erstes Einer-Rennen als Dritte. Vielleicht wäre noch mehr drin gewesen, aber Aufregung und der aufkommende Wind machten ihr sehr zu schaffen, so hatte sie Probleme in der Bahn zu blieben.
Trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse kam Michelle Haase in ihrem Einer-Rennen (AK 13) gut zurecht. Sie zog im Endspurt noch an der Potsdamer Konkurrentin vorbei, aber an ihrer Gegnerin aus Berlin-Spandau kam sie nicht mehr heran und belegte knapp dahinter Platz zwei. Matilda Pudig erkämpfte in ihrem Lauf
einen dritten Rang.