Dort können sich Interessierte über Arbeitsmöglichkeiten in den Branchen Lagerlogistik, Sicherheit, Pflege und kaufmännischer Bereich informieren und sich bewerben. Erfreut verkündete Frank Mahlkow, Geschäftsführer des Frankfurter Jobcenters, dass sich die Zahl der Alleinerziehenden, die ergänzende Leistungen beziehen, deutlich verringert hat: von 741 im Vorjahresmonat auf aktuell 673. "Das ist deshalb spannend, weil Arbeitgeber eher Arbeitnehmer einstellen, die weniger ausfallen, also keine Kinder haben. Da hat ein vierjähriges Projekt, das am 31. Juli ausläuft, offensichtlich Wirkung gezeigt", so Mahlkow. Im Rahmen des Projekts "Vermittlung von Bedarfsgemeinschaften von Alleinerziehenden in Arbeit" hätten sich vier Betreuer intensiv um Alleinstehende gekümmert.
Im Juli waren 2647 Menschen in Frankfurt erwerbslos – 54 mehr als im Juni und 203 mehr als im Vorjahr. 927 Arbeitslose wurden von der Agentur für Arbeit betreut und 1720 vom Jobcenter. Die Arbeitslosenquote betrug 9,1 Prozent, gegenüber 8,9 Prozent im Juni. Vor einem Jahr hatte sie 8,3 Prozent betragen. 374 Stellen waren als vakant gemeldet. Davon kamen im Juli hundert neu hinzu, vor allem in den Bereichen Recht und Verwaltung sowie Gesundheit und Soziales.