"Jetzt", sagt Diering, "haben sich die Studierenden anstelle eines realen auf einen politischen Preis geeinigt. Jeder Abgeordnete hat eine Zahl gesagt, die er für angemessen hält und dann haben wir den Mittelwert gebildet." Wie viel das nun pro Student im Semester sei, wollte Diering vor den Verhandlungen nicht verraten.
Unabhängig davon sei es ein positives Signal, "dass es nun endlich überhaupt einmal eine grenzüberschreitende Nahverkehrslinie gibt", teilte die Hochschulgruppe mit. "Wir bekennen uns eindeutig zum grenzüberschreitenden Nahverkehr." Die im Parlament getroffene Vereinbarung sei jedoch ein ökonomischer Blindflug, da ihm keine genauen Zahlen vorgelegt wurden. Die Studenten fordern weiter die Umsetzung der Doppelstrategie erst Bus, dann Straßenbahn.
Andreas Rein, Leiter des städtischen Projekt- und Flächenmanagements geht weiter davon aus, dass die Linie zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember startet. "Es ist wichtig, uns mit den Studenten zu einigen, da es die Linie einerseits finanziell entlastet und sie anderseits eine wichtige Zielgruppe für diesen Bus sind." Vorab konkrete Nutzungszahlen zu nennen, sei schlicht nicht möglich. Rein: "Wir schauen uns das ein Jahr an und rechnen dann ab. Frankfurt und Slubice sind sich einig, dass sie die anfallenden Kosten tragen werden."