Die aktuelle Vollsperrung in der Karl-Marx-Straße, mit Ausnahme der Durchfahrt des ÖPNV, wird noch bis Ende Juli andauern. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Grund dafür seien unter anderem Lieferengpässe bei Baumaterialien sowie ein erhöhter Abstimmungsbedarf für den Tiefbau. Letzterer ist bedingt durch die im Boden befindlichen Leitungen. Ursprünglich sollte die Magistrale bis Mitte Juni komplett für den Auto- und Lkw-Verkehr gesperrt bleiben.
Die Verzögerung wirkt sich auch während des Hansestadtfestes Bunter Hering aus. Eine temporäre Zufahrt in die nördliche Innenstadt ist vom 10. bis 15. Juli möglich über die Slubicer Straße und die Spornmachergasse. Die Abfahrt aus der nördlichen Innenstadt wird in diesem Zeitraum über die Kleine Oderstraße und die Karl-Marx-Straße in Fahrtrichtung Norden ermöglicht, kündigte die Stadt an.
Nach derzeitiger Einschätzung sei mit dem Abschluss der ersten Bauphase und der damit verbundenen Öffnung der Karl-Marx-Straße in Fahrtrichtung Norden sowie der Möglichkeit der Zu- und Abfahrt über die Kleine Oderstraße ab Anfang August zu rechnen. Die Fertigstellung der zweiten Fahrbahn der Karl-Marx-Straße in Fahrtrichtung Süden ist für Ende September geplant, so die Stadtverwaltung. Im März hieß es noch, dass es bis Mitte August zu Verkehrseinschränkungen kommen wird. Grund für die Sperrungen ist der Bau einer barrierefreien Haltestelle.