Beim 800-Meter-Start im Pulk gestolpert
"Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel aufholen kann. Schade, dass ich beim Start im Pulk gestolpert bin, sonst wäre die Zeit bestimmt noch besser geworden", blickt Frederike auf den Lauf zurück, den sie ebenfalls als Zweitschnellste in 2:30,30 min (persönliche Bestleistung) bewältigte.
Dem Mehrkampf steht Frederike Lehmann aber zwiespältig gegenüber. "Ich mache ihn mal mit, aber nicht gern, weil ich immer eine Schwachstelle habe. In der Halle ist es das Kugelstoßen, im Freien der Hochsprung. Das geht gar nicht", hadert sie ein wenig mit sich. Dass sie in Potsdam an den Start ging, hat sie auch ihrem Trainer Hartmut Schulze zu verdanken, der sie für die kräftezehrende Mittelstrecke motivierte. "Er meinte, ich laufe die 400 Meter ganz gut und dass man da für die 800 Meter aufbauen kann", erzählt die 14-Jährige. Damit ihr das Training leichter fiel, liefen auch die Jungs ihrer Trainingsgruppe mal als "Zugpferde" mit ihr.