Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) hat am 27. Mai bei einem bundesweiten Wettbewerb Preisträger ausgezeichnet. Mit dabei: Die Jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder). Ausgezeichnet wurde sie für ihre „Aktionswoche gegen Antisemitismus 2020“. Aus insgesamt 525 Vorschlägen der Jahre 2019 und 2020 wählte der BfDT-Beirat 131 Preisträger aus. Das teilte der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt mit, der bei der Preisverleihung gemeinsam mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Larissa Bargtel zugegen war.

Martin Patzelt: „Seit Jahren ein Ort der Begegnung“

„Die Jüdische Gemeinde bietet seit Jahren einen Ort der Begegnung an. Sie ist für mich ein Vorbild für gemeinsames Eintreten und Zusammenstehen gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und politischen Extremismus“, sagte Martin Patzelt. Als früherer Sozialdezernent und späterer Oberbürgermeister habe er das unaufhörliche Bemühen der Frankfurter Jüdischen Gemeinde sehr nah erleben und persönlich dazu beitragen können, dass sie seit Jahren zum bekannten, gesuchten und anerkannten Ort der städtischen Familie gehöre.
Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wird jedes Jahr Ende Juni vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt ausgeschrieben. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise in Höhe von bis zu 5.000 Euro.