26 neue Corona-Fälle meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag, 26. April, für Frankfurt (Oder). Der Inzidenzwert stieg nach Angaben des RKI auf 177 – und damit das erste Mal seit Inkrafttreten der Bundesnotbremse über den Schwellenwert von 165.
Bleibt es am Dienstag und Mittwoch dabei, müssten am übernächsten Tag, also frühestens am Freitag, 30. April, Schulen in den Distanzunterricht übergehen und Kindertagesstätten schließen. Nur eine Notbetreuung in Kitas und Horten wäre dann noch möglich.

Auch Ladengeschäften droht erneute Schließung

Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssten auch Ladengeschäfte, die seit dem Sonnabend wieder für Kunden mit Termin und negativem Schnelltest wieder öffnen dürfen, erneut schließen. Dies wäre nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Eva Jobs in Frankfurt (Oder) ebenfalls frühestens am Freitag der Fall. Sie verwies auf Paragraf 28b, Absatz 4, des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert in Frankfurt mit 138 noch unter dem Schwellenwert von 150 gelegen.
Seit Beginn der Pandemie wurden in Frankfurt inzwischen 2028 gemeldete Covid-19-Fälle registriert. 1737 Betroffene sind wieder genesen. 194 Fälle gelten derzeit als aktiv. 97 Menschen starben bisher an oder mit Covid-19.
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