Oberbürgermeister René Wilke hat am Dienstag, 22. Dezember, eine weitere Corona-Allgemeinverfügung für Frankfurt (Oder) erlassen. Sie ersetzt die am 9. Dezember erlassene Verordnung, die nur bis zum 21. Dezember galt – die seitdem genannten Regeln bleiben im Wesentlichen bis zum 10. Januar bestehen.

Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen weiterhin verboten

Weiterhin untersagt sind Wochenmärkte. In der Öffentlichkeit darf kein Alkohol getrunken werden. Und für Teile der Innenstadt gilt nach wie vor eine Maskenpflicht. Dazu gehören die Karl-Marx-Straße (von der Heilbronner Straße bis zur Slubicer Straße) bis einschließlich des Oberen Brunnenplatzes, die Verbindung zwischen Heilbronner Straße und der Straße Halbe Stadt, die Marienstraße, die Franz-Mehring-Straße sowie Teile der Heilbronner Straße (von Franz-Mehring-Straße bis Karl-Marx-Straße) und der Platz der Republik (Horten-Vorplatz).
Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadtverwaltung Schilder anbringen lassen, die auf die Pflicht zum Nasen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den genannten Innenstadtbereichen hinweisen.

Strenge Besuchsregelungen für Altenheime

Bewohner von Altenheimen dürfen darüber hinaus weiterhin nur maximal von einer Person am Tag und für die Dauer von einer Stunde Besuch empfangen. In einigen Einrichtungen gilt bereits ein Besuchsverbot, nachdem Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden waren.
In Kraft bleibt bis mindestens 10. Januar ebenso die Maskenpflicht an Schulen und Horten, die sowohl in den Räumen als auch in den Außenbereichen gilt. Und zwar ab der ersten Jahrgangsstufe.

Weitere Verschärfungen drohen ab einer Inzidenz von 400

Der Oberbürgermeister kündigte nach der virtuellen Sitzung des Krisenstabes am Dienstagvormittag weitere Verschärfungen an, sollte die Zahl der Neuinfektionen noch zunehmen. „Bei weiter steigender Sieben-Tage-Inzidenz sind zusätzliche Regelungen unabwendbar. Dann steht zum Beispiel zu erwarten, dass die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten nur noch im Rahmen einer Notbetreuung gewährleistet werden kann“, so René Wilke.
Auf Nachfrage nannte der OB einen Inzidenz-Richtwert von 400, ab der wie im Frühjahr die vorübergehende Schließung von Kitas drohen könnte. Am Dienstag lag Frankfurt bei einer Inzidenz (Anzahl Neuinfektionen in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner) von 270,1.
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