916 Personen aus Frankfurt (Oder) befanden sich am Donnerstag, 10. November, in Corona-Quarantäne. Das sind 165 mehr als noch am Mittwoch. Nach Angaben der Stadt kommen mehr als 100 Personen davon aus dem Umfeld der Kita Kunterbunt. Dort hatte es bereits am Mittwoch über 30 Quarantänefälle gegeben. Am Donnerstag kamen außerdem knapp 40 Schüler des bbw-Bildungszentrum Ostbrandenburg hinzu, die in häusliche Isolation geschickt wurden.

537 Fälle seit Beginn der Pandemie

Das Gesundheitsamt der Stadt meldete insgesamt 17 neue Corona-Neuinfektionen. Damit gab es seit Beginn der Pandemie im März 537 laborbestätigte Corona-Fälle in Frankfurt (Oder).
Zur Zahl der Genesenen und damit auch zu aktiven Fällen gibt es weiterhin unterschiedliche Angaben. Das Land geht von 340 Betroffenen aus, die die Infektion überstanden haben – das Gesundheitsamt der Stadt von 427. Drei Frankfurter verstarben bislang im Zusammenhang mit Covid-19.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 180

Laut Gesundheitsministerium sank der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner) in Frankfurt am Donnerstag von 197,4 auf 180, nachdem 27 Neuinfektionen vom vorigen Donnerstag aus der Berechnung herausfielen. Am gestrigen Mittwoch hatte es 32 neue Corona-Fälle gegeben – der bisherige Höchstwert.
Auch wenn die Stadt unter der Inzidenz von 200 bleibt, gelten weiterhin die neuen Corona-Regeln, die am Mittwoch per Allgemeinverfügung in Frankfurt (Oder) verschärft worden waren. Dazu gehört beispielsweise, dass auch Grundschüler im Unterricht Maske tragen sollen und seit Donnerstag auch in Teilen der Frankfurter Innenstadt Maskenpflicht herrscht.
Die Allgemeinverfügung der Stadt sowie auch die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg gelten zunächst bis 21. Dezember.
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