Am Gauß-Gymnasium wurde in der vergangenen Woche eine Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet, woraufhin eine anonyme E-Mail unter anderem die MOZ und das Gesundheitsamt erreichte. Sie enthält viele Vorwürfe, die sich gegen die Schule und den Umgang mit dem Corona-Fall richten.
Unter anderem wird behauptet, nur wenige Schüler und nicht die ganze Klasse oder komplette Kurse seien in Quarantäne geschickt worden. Schulleiterin Rita Lange betonte auf Nachfrage, dass die Entscheidung über Quarantäne nicht in ihrer Hand liege, sondern das Gesundheitsamt entscheide. Geklärt werden sollte, mit wem die Schülerin mindestens 15 Minuten unmittelbaren Kontakt ohne Maske hatte.

Maskenpflicht ab Klasse 11 trug zur Entscheidung bei

Auch Stadtsprecher Uwe Meier konnte die Vorwürfe nicht bestätigen. Er sagte, dass es sich um ärztliche Entscheidungen handele, die in den aufkommenden Fällen „höchst verschieden“ ausfallen können. Aktuell gilt ab Klasse 11 auch im Unterricht Maskenpflicht. Das habe zur Entscheidung, wer in Quarantäne muss, beigetragen. Die Maske „trägt auf jeden Fall zur Risikominimierung bei“, so Meier. Rita Lange stellte noch einmal klar: Auf dem Hof muss keine Maske getragen, in der Cafeteria schon, beim Essen aber nicht, und auch im Sportunterricht nicht – das allerdings sind Landesregelungen.

54 aktive Corona-Fälle in Frankfurt (Oder)

Vier neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag vermeldete die Stadtverwaltung auf ihrer Website am Montag. Damit haben sich seit Pandemiebeginn 243 Frankfurter mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Aktive Fälle gab es am Montag 54. In häuslicher Isolation befinden sich 267 Personen in der Oderstadt, sechs mehr als am Sonntag. Für den Landkreis Słubice wurden am Montag 25 Neuinfektionen mitgeteilt. Hinzu kommen insgesamt 34 bestätigte Fälle vom Wochenende.
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