Auf dem Gelände sollen 129 Wohnplätze für Studenten sowie Gemeinschaftsräume, zwölf Wohnungen für den freien Markt, ein Restaurant und ein Event-Keller entstehen. Das Ensemble, dessen Ursprünge in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts reichen, stand nach einer wechselhafte Geschichte - Wohnhäuser, Brauerei, Bettfederfabrik, Schnapsabfüllbetrieb - seit Jahrzehnten leer und verfiel. Nach dem Abriss der alten Garagen und halb verfallenen Nebengebäude auf dem Innenhof sollen zunächst die Dächer der Bestandsbauten saniert werden, so dass es in den Wintermonaten mit dem Innenausbau weitergehen kann. Später wird auch noch ein fünfgeschossiger Neubau an der Ferdinandstraße errichtet. Fertigstellungstermin der Anlage ist Ende 2019, Mitte 2020 sollen die ersten Mieter einziehen können.
Bagger im Einsatz: Im Innenhof an der Ecke Ferdinandstraße/Gubener Straße werden die alten Garagen und halb verfallenen Nebengebäude abgerissen. Das Industriedenkmal wird zu einem studentischen Wohn-Ensemble umgebaut. Foto: René Matschkowiak
Auf dem Ferdinandshof an der Gubener Straße haben die Abrissarbeiten begonnen. Das markante, unter Denkmalschutz stehende Ensemble wird von dem Berliner Investor Steven Uckermann für rund 10 Millionen Euro saniert.