Fünf sogenannte Écus d’Or und ein Dukat seien geborgen worden, teilte das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege am Donnerstag mit.
Archäologen der Firma archaeofakt aus Berlin hatten das Terrain in Zusammenhang mit dem geplanten Neubauprojekt in der Großen Oderstraße mehr als ein Jahr lang untersucht. Die Münzen lagen im Abfall, der ausgegraben wurde. Vermutet wird, dass die sechs Goldmünzen aus dem 16. Jahrhundert stammen und in einem Kleidungsstück eingenäht waren. Versehentlich könnte es im Abfall gelandet sein. Am Dienstag sollen sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. Gleiches gilt für die Fundamente des Kleists-Geburtshauses, das sich einst gegenüber der Marienkirche befand, und dessen Überreste ebenfalls gefunden wurden.
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