Traditionell hat der Frankfurter Ruder-Club von 1882 seinen Marathon am Sonnabend mit großem Erfolg ausgerichtet. Bei Sonnenschein und leichtem Wind gingen 27 Bootsbesatzungen aus ganz Deutschland auf der Oder ins Rennen.
„Keine Verletzten, keine Bootsschäden und gute Stimmung.“ Organisator Michael Schneider ist über den Ausgang des Marathons zufrieden. Bis weit in die Nacht habe man in gemütlicher Runde zusammengesessen und die Ergebnisse des Wettkampfes gefeiert.
Bei den Frauen gingen sechs Boote an den Start, wobei die Frankfurter Crew mit Schlagfrau Stefanie Kuck, Sieglinde Tränkle, Martina Schneider, Gudrun Herzog und Steuermann Axel Paech die acht Kilometer lange Strecke mit einer relativen Zeit von?47:26 Minuten als Zweitplatzierte absolvierte.
Außerdem starteten acht Teams bei den gemischt besetzten Booten über die gleiche Distanz. Die Frankfurter Mannschaft des SV Oderhort erreichte dabei den achten Platz. Die Crew vom Frankfurter RC mit Gabi Böttcher, Jürgen Drews, Frank Popiela, Christiane Müller und Steuerfrau Lieselotte Müller war zwei Ränge besser.
Die Steuerfrau übernahm zwei Stunden später auch die Steuerseile des ältesten Bootes der Regatta. Mit insgesamt 280 Jahren und einem Durchschnittsalter von 70 erruderten Gerd und Renate Menzel, Eva Garret, Karl-Ernst Ewaldimmerhin den siebten Platz mit einer Zeit von 51:51. Durch den Zeitbonus erkämpften sie sich aber Platz 1 in der Pokalwertung und bekamen dazu noch den Sonderpreis für die älteste Mannschaft.
Auch bei den Männern waren im 13 Boote umfassenden Starterfeld zwei Frankfurter Besatzungen dabei. Das Team mit Hagen Bagenda, Michael Schneider, Karsten Richter, Bernd Krüger und erneut Steuermann Axel Paech erlangte den Titel der „Frankfurter Fünf“ als bester Vierer des Ruder-Clubs und Gesamtdritter vor den neuntplatzierten Bernd Tränkle, Jens Büring, Ulf Zeiger, Thomas Schneider und Steuerfrau Anett Richter. Karsten Schacher und Karsten Gränzer in Renngemeinschaft mit den Starlsundern Wolfgang Brandenburg und Hartmut Wohlert wurden Zwölfte