Im Mittelpunkt des Abends stand die Aufführung des Theaterstückes „Abschied vom Vergessen“ durch das Theater Frankfurt unter Regie von Frank Radüg. Eva Schloss, die heute in England lebt, und ihre Mutter überlebten als einzige ihrer Familie die Deportation nach Auschwitz-Birkenau. Sie ist eine Stiefschwester von Anne Frank.
Auf der Veranstaltung sprach Jan Rosenbaum aus Hamburg, Enkel von Erna und Julius Rosenbaum – zwei jüdische Frankfurter Bürger, die von den Nazis umgebracht wurden.
Anschließend gab die Delegationsleiterin aus Israel, Mara List Avner, die am Projekt Building Bridges zurzeit in Frankfurt teilnimmt, Einblick in die nationenübergreifende Arbeit von Jugendlichen aus Israel, Slubice und Frankfurt.
Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung durch das Ensemble Opus 3 aus Musikern des Staatsorchesters.