Gestartet wurde in 19 Mix- und Frauen-Vierern, die acht Kilometer zurücklegen mussten, sowie in 13 reinen Männerbooten, welche die 15 km-Distanz bewältigten. Dabei gab es je nach Gesamtalter der Sportler Zeit-Aufschläge oder -abzüge.
Die Regatta fand bei angenehmen Temperaturen um die 20 Grad Celsius statt. Aber ein sich ständig drehender Wind störte das zügige Vorankommen.
Bei den Frauen erreichte das Boot um die Frankfurterin Jessika Fuhr die schnellste Zeit. Zusammen mit ihren Potsdamer Ruderkolleginnen Julia Möllers, Shirin Brockmann, EillenWallenhauer und Steuerfrau Jaqueline Jowziak sicherte sie sich den Gesamtsieg in der absoluten Zeitwertung. Aufgrund ihres jungen Alters wurde ihnen jedoch Zeit aufgerechnet, so dass der Gesamtsieg an den Stralsunder Ruderclub ging. Das einzige Frankfurter Boot in dieser Abteilung musste sich mit einem siebten Platz begnügen.
Mit einem fünften Rang in der Mixwertung konnte die Crew um Schlagmann Karsten Schacher keinen Platz auf dem Podest belegen. In dieser Klasse erreichte der Spree-Ruder-Club Köpenick mit einem ersten und zweiten Platz einen Doppelsieg.
In der Männerkonkurrenz starteten gleich drei Frankfurter Boote. In der relativen Zeitwertung belegten sie den zwölften, elften und sechsten Platz. Sowohl in der absoluten als auch in der relativen Zeitwertung gewann das Boot der Renngemeinschaft des Ruderclubs Fürstenwalde und des Bernburger Ruderclubs. Es besiegte sogar die Mannschaft um den aus der Oderstadt kommenden Leistungssportler Bodo Schacher.