Die Anlage im Nordwesten Frankfurts erhält derzeit eine neue Gleisanbindung von Osten her, so dass Containerzüge sie künftig ohne Umweg ansteuern können. Gearbeitet werde derzeit an Schienen und Rangierwegen, sagte die Projektmanagerin weiter.
Langfristig soll der Containerbahnhof weiter ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem eine Straßenanbindung an die Bundesstraße B 112n und eine Kranbahn, um die Be- und Entladung von Zügen und Lkw zu beschleunigen. Insgesamt sollen rund 30 Millionen Euro in den der Stadt gehörenden und von der Bahn-Tochter DB Intermodal Services betriebenen Umschlagbahnhof investiert werden.
Transportiert werden via Frankfurt unter anderem Flachbildschirme aus dem polnischen Gorzow, Reifen aus Fürstenwalde oder Solarprodukte aus Frankfurt. Deutsche und polnische Züge werden dafür in Frankfurt abgefertigt und neu zusammengestellt. Im Frühjahr hatte das Investorcenter Ostbrandenburg von einer Steigerung des Güterumschlags im ersten Quartal 2010 um das 2,7-Fache gesprochen. Der positive Trend setze sich fort, sagte die Projektmanagerin gestern. Konkrete Zahlen wollte sie jedoch nicht nennen und verwies stattdessen auf den geplanten feierlichen Abschluss der Bauarbeiten im September. Zu dem Termin werden nach ihren Worten auch Vertreter der brandenburgischen Landesregierung erwartet.